Ostschweizer Jungtambouren Wettspiele Näfels 2019

Am 28. und 29. September haben die OTV Wettspiele in Näfels stattgefunden. Am Samstag waren die Einzelwettspiele und am Sonntag die Sektionswettspiele dran. Leider war die SJM am Sonntag ausser Konkurrenz, da wir nur zu viert auftreten konnten. Um benotet werden zu können, muss man jedoch mindestens zu fünft spielen.

 

Am Morgen, nach einer kalten Nacht in der Zivilschutzanlage (die wir nach einer Weile endlich gefunden hatten), wurde zuerst ein etwas geschmacksloser Kaffee runtergekippt und dann machte man sich zusammen auf dem Weg zu den Einspielplätzen, wo noch kurz in der Sektion geprobt und leicht geschliffen wurde. Nachdem wir noch einmal alle heiklen Stellen in den Stücken gut studiert hatten ging es für uns schon zum ersten Wettspielplatz. Wir waren motiviert, gleichzeitig war uns aber auch bewusst, dass wir ausser Konkurrenz waren und keine grosse Gefahr für die anderen Vereine darstellten. Trotz mangelnder Tambouren hätten wir es etwa auf den mittleren sechsten Platz geschafft. Immerhin noch vor der Knabenmusik St.Gallen :-).

 

 

 

Am Sonntag stand die Rangverkündigung an und wir warteten gespannt auf die Ankündigung. Kurz davor spielte ich noch an einem Konzert des JUCA mit, da ich während der Sommerferien im Lager auf dem Brünig war und es dort viele Leiter aus dem Glarnerland gab. Dadurch hatte ich nicht gross Zeit, um die Resultate zu bangen. Für die Tambouren der SJM entpuppte es sich zu einem tollen Moment: Valentin erreichte im Final der Kategorie T1 den 8. Platz, im Final kam ich im T2 auf den 1. Platz und Dea bekam im T2 eine wohlverdiente Auszeichnung. Nico nahm im T3 zum ersten Mal an einem Wettspiel teil und hat sich tapfer geschlagen. Vielen Dank an Oli und Joëlle, die Woche für Woche unermüdlich mit uns geprobt haben!

 

 

 

Nach der Rangverkündigung der Einzel- und Sektionswettspiele sind wir mit dem Auto zurück in die ¨Heimat¨ gefahren. Am Probelokal angekommen wurden die Instrumente ausgeladen. Alle sind an diesem Abend ziemlich früh ins Bett, um sich vom langen, aufregenden Wochenende auszuruhen.

 

 

 

Philippe Leuzinger