JUCA Brünig 2019

Dieses Jahr fand wieder das Jungtambouren Camp am Brünig statt. Ich konnte 2019 zum ersten Mal dabei sein. 117 Tambouren und Pfeiffer aus der ganzen Schweiz mussten innerhalb weniger Tage ein riesiges Programm auswendig lernen. Die Tambouren wurden in drei Niveaugruppen eingeteilt. Wir hatten vier Stücke zum Spielen: Eine Komposition von Roman Lombriser, der uns einmal besucht und geholfen hatte, einen Baslermarsch von Ivan Kym, der natürlich bei diesem Stück unser Dirigent war, ein Perkussionsstück mit Schwarzlicht und schlussendlich noch ein Stück, das wir mit allen zusammen spielten, mit Piccolo und Natwärisch: Das Highland Cathedral. Vorgegeben waren die ersten vier Tage, um alles auswendig zu lernen, die nächsten zwei Tage für das gemeinsame Schleifen in der Sektion und die letzten vier Tage waren wir auf Tournée in Schwyz, Wädenswil, Vétroz und in Raron St. German.

 

Es war insgesamt sehr eng in unseren Schlafzimmern und Privatsphäre gab es hier kaum. Die Duschen auf den kleinen vier Quadratmetern waren nicht gerade besonders hygienisch. Dafür hatten wir fast immer wunderschönes Wetter und über das Essen kann man sich gar nicht beklagen. Es waren tolle Köchinnen und Köche dabei, die sogar im Militär gekocht hatten.

 

Am ersten Tag ging das Spielen noch gut mit den Fingern, aber ab dem zweiten Tag wurden überall Tapes und Pflaster gegen die Blasen verteilt. Man gewöhnt sich später noch schnell daran und man kriegt eine dicke Hornhaut.

 

Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und freue mich, diese an den kommenden Wettspielen wieder zu sehen.

 

 

 

Philippe Leuzinger