Herbstreise 2018

 

Die diesjährige Herbstreise startete nicht wie gewohnt vom Schulhaus Wiesenstrasse, sondern vom Kirchgemeindehaus Wülflingen. Der Grund dafür war eine kurzeitige Ausquartierung aus dem Schulhaus Wiesenstrasse.

 

Wir trafen uns am Samstagmorgen um 9:30. Der Himmel war noch bewölkt, doch die Sonne zeigte sich schon einwenig. Das sind gute Start-Bedienungen für die Reise.

 

Wir luden unsere Gepäcke und Instrumente in den Car und jeder nahm drin seinen Stammplatz ein.

 

Um 9:45 fuhren wir in Richtung Brunnen ab. Die einen unterhielten sich, andere wiederum widmeten sich dem Lernen. Wir hatten alle schon das Tenue für unser bevorstehendes Konzert an, schwarze Hosen und das SJM-Poloshirt. Wir kamen gut voran und erreichten Brunnen etwa gegen 11 Uhr.

 

Unsere Konzertlokation war super. Direkt an der Schiffslände mit schöner Aussicht auf den Urnersee und die umliegenden Berge. Wir richteten uns ein und spielten abwechslungsweise Bläser/Tambouren Stück um Stück. Das Wetter zeigte sich jetzt von der besten Seite. Dieses Jahr hatten wir wieder einmal ein grösseres Publikum, was uns sehr freute.

 

Nach dem Konzert und dem Zusammenräumen durften wir unser Tenues wechseln. Von langen Hosen über Shorts bis zu Sandalen war alles dabei. Das einzige Gleiche war unser tolles SJM T-Shirt. Wir genossen unser selbstgemachtes Mittagessen am Ufer des VierwaldstätterseesJ.

 

Unsere Reiseleiterin Irene hat für uns wieder ein straffes Programm zusammengestellt. Direkt nach dem Essen durften wir eine Führung durch das Victorinox-Museum erleben. Als erstes lernten wir etwas über die Entstehung des Messers, danach wurde uns die Geschichte des Unternehmens näher gebracht. Ein interessantes Thema war auch die Fälschungen von den Originalen zu unterscheiden. Jetzt kam ein kleines Highlight. Uns wurde eine Schätzfrage gestellt und wer sie richtig beantwortete, durfte sein eigenes Sackmesser an einem alten Montagetisch zusammenbauen. Der Gewinner war unser junger Trompeter Philipp. Danach wurde uns noch ein Einblick in die Region gezeigt, wo Victorinox entstand und sich bis heute entwickelte.
Als Abschiedsgeschenk erhielt jeder von uns ein kleines Sackmesser.

 

Um 15.50 stachen wir mit dem Kursschiff in Richtung Vitznau in See. Da Ernst aus gesundheitlichen Gründen nicht auf die Reise kommen konnte gab er uns einen Batzen. Mit dem gönnten wir uns ein Glace oder Getränk auf dem Schiff.

 

In Vitznau angekommen wanderten wir zur Seilbahn, welche uns zu unserer Unterkunft bringt. Die Wissifluh, unsere Unterkunft liegt schön über dem Vierwaldstättersee auf ca. 950m.ü.m. Wir bezogen unsere Zimmer und genossen den Abend auf der Sonnenterrasse. Der Wirt empfahl uns noch einen Spaziergang zu einem Aussichtspunk zu machen. Die ganze Jungmannschaft spazierte los. Die Aussicht war grandiosJ

 

Zum Abendessen waren wir alle zurück. Schliesslich konnten wir uns die Älplermakkronen nicht entgehen lassen. Nach dem Essen wurden Spiele gespielt, geplaudert und gejöggelt.

 

Nachtruhe war relativ früh, wenn man es mit andern Jahren verglich.

 

Am Sonntagmorgen waren alle fit und munter. Das Frühstück war reichhaltig. Es gab frisches Brot, Marmelade, Alpkäse, Eier, Fleisch, Kaffee, Ovomaltine und Orangensaft. Gut gestärkt transportierte uns die kleine Seilbahn wieder runter nach Vitznau, wo bereits unser Car wartete.

 

Unser heutiges Ziel war die Besichtigung der Höllgrotten in Baar. Wir hatten den Luxus, dass wir zwei Guides bekamen, die uns die Höllgrotten erklärten und hindurch führten. Als erstes wurden wir in die geologische Beschaffenheit dieses Ortes eingeführt, damit wir verstehen konnten wie die Grotten entstanden sind. Wir betraten die Grotten im oberen Bereich. In den Grotten ist es feucht und kühl. Die Natur hat schöne und spezielle Formen geschaffen. In manchen Grotten sind versteinerte Bäume und Wurzeln zu sehen, in anderen wiederum erkennt man anhand der Wasserlinie, dass sich hier mal hüfthoch Wasser befand. Nach gut einer Stunde erblickten wir wieder Tageslicht. Zur Stärkung gab es Leckereien aus einer Bäckerei.

 

Unsere diesjährige Herbstreise neigte sich aber langsam dem Ende zu und so traten wir den Heimweg an. Auf der Heimreise war es sehr ruhig, die meisten erholten sich mit einem kleinen Nickerchen.
Um etwa 16:00 trafen wir in Winterthur ein. Nach gemeinsam Aus- und Aufräumen verabschiedeten wir uns. Es war eine schöne, tolle und interessante Herbstreise.

 

 

 

Patrick Arnold